Andrew

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Ich muss euch was erzählen! Seit Mitte Januar ist Andrew bei mir. Seine Aufgabe ist es, in meiner Abwesenheit dafür zu sorgen, dass das Essen fertig ist, sobald ich von der Arbeit komme. Mein Privatkoch sozusagen ^^

Der Erdbeerblüterich ist davon noch nicht ganz überzeugt… Aber Andrew ist wirklich genügsam: Er steht in der Küche, macht keinen Dreck und braucht viel weniger Strom als der Backofen für das gleiche Gericht. Ihr wundert euch? Andrew ist ein „Slow Cooker“ – ein elektrisch betriebener Keramiktopf, der auf Niedrigtemperatur gart. Manche kennen ihn vieleicht auch unter dem Begriff „Crockpot“.

Was kann er alles? Im Grunde eignet er sich am besten für Eintöpfe, Suppen oder Currys, Gulasch und Schmorgerichte. Aber auch Milchreis, Kuchen oder Auflauf kann man darin zubereiten.

Wie funktioniert das? Im Inneren befindet sich ein Keramiktopf. Darin wird das Gargut erhitzt, quasi wie in einem Römertopf. Dabei benötigt er aber nur etwa die Hälfte der Energie, die der Backofen brauchen würde.

Welche Vorteile hat das? Der Faktor, um den es mir persönlich ging, war die Zeit. Ich mache ihn an, wenn ich gehe und das Essen ist fertig, wenn ich nach Hause komme. Aufgrund der niedrigen Temperatur bleiben die Vitamine besser erhalten als im Topf, das Fleisch bleibt saftig und das Gemüse knackig. Es brennt nichts an und kocht auch nicht über.

Welche Nachteile gibt es? Es dauert lange. Da ist nichts mit „Ich koch mal eben nen Gulasch“, nein, das dauert dann schon mal 6-8 Stunden. Man darf nicht umrühren und sollte möglichst auch nicht den Deckel anheben, da das die Garzeit aufgrund von Wärmeverlust verlängert.

Warum heißt er Andrew? Mein Modell ist der rote 3.5 Liter Topf von Andrew James. Drum hab ich ihn kurzerhand Andrew getauft 😀

Wer noch mehr wissen möchte, dem empfehle ich diesen Blog: www.crockpot-rezepte.de

Ich geh‘ dann mal Andrew füllen!

Eure Chris

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